Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft:
Das freut uns riesig! Lena und Leyla kämpfen im Nationaltrikot um die letzten Plätze der Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft.
Ab Montag werden in Madrid die letzten vier WM-Spots ausgespielt. Für die Deutsche Damen Nationalmannschaft sind diesmal zwei niedersächsische Spielerinnen nominiert worden. Neben der Paralympics-Teilnehmerin Lena Knippelmeyer (RSC Osnabrück/Team BEB) ist erstmals Leyla Stähler (Hannover United/Team BEB) im Kader der Damen.
Die Spielerinnen aus der zweiten Rollstuhlbasketball-Bundesliga haben sich in den Auswahlcamps hervorragend präsentiert und wurden von Trainer Josef Jaglowksi für die Mission Road to Ottawa (Weltmeisterschaft vom 09.-19. September) nominiert. Besonders für die 19-jährige Leyla, die in den letzten Jahren am Lotto-Sportinternat trainiert und gelebt hat, ist dies eine großartige Überraschung: "Es ist extrem aufregend und spannend. Ich kann es immer noch nicht ganz fassen, aber freue mich sehr."
Routinierin Knippelmeyer blickt kämpferisch optimistisch auf die bevorstehenden Aufgaben: „Wir haben in den letzten Wochen als Team hart gearbeitet und haben aktuell eine super Team Chemie. Wir werden kein Team unterschätzen und von Spiel zu Spiel gehen, aber Ziel ist es natürlich, uns in der Gruppe die möglichst beste Ausgangsposition für das wichtige Überkreuzspiel zu sichern und dann am Donnerstag alles dafür zu geben, dass wir uns das Ticket nach Kanada sichern."
Das Repechage-Turnier wird die letzte Möglichkeit für Team Germany sein, eines der begehrten Tickets für die Weltmeisterschaft in Kanada im September zu ergattern. Das deutsche Team startet am Montag, den 8. Juni gegen Angola, ehe es in den folgenden Tagen gegen Australien und Kolumbien geht. Im anschließenden Viertelfinale am Donnerstag geht es gegen Argentinien, Thailand, Frankreich oder Spanien. Die Siegerinnen der Überkreuzspiele qualifizieren sich für die letzten vier Spots der Weltmeisterschaft (Insgesamt 12 Teams).