Para Eishockey: Deutschland sammelt Erfahrungen gegen Paralympics-Sieger USA
Die deutsche Para Eishockey-Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Gruppenspiel bei den Paralympics in Mailand verloren. Gegen den amtierenden Paralympics-Sieger USA unterlag das Team von Bundestrainer Peter Willmann mit 0:13 (0:6, 0:5, 0:2).
Die Amerikaner bestimmten die Partie von Beginn an und gingen bereits nach knapp einer Minute in Führung. Mit hohem Tempo und großer spielerischer Qualität dominierten sie das Spiel über die gesamte Zeit. Deutschland hielt kämpferisch dagegen, kam jedoch nur selten zu eigenen Aktionen. Der einzige deutsche Torschuss gelang Felix Schrader kurz vor Ende des ersten Drittels.
„Die Amerikaner verdienen damit ihr Geld und sind den ganzen Tag auf dem Eis. Wir sind Vollzeit-Arbeiter und messen uns mit Vollzeit-Profis“, sagte Schrader. Dennoch nehme das Team viele Erfahrungen aus solchen Spielen mit.
Auch Bundestrainer Peter Willmann ordnete das Ergebnis realistisch ein: „Wenn man gegen die Nummer eins der Welt spielt, weiß man, was einen erwartet. Wir konnten uns im Spielverlauf etwas besser positionieren. Für uns ist das ein Lernprozess.“
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt der deutschen Mannschaft nicht: Bereits im nächsten Gruppenspiel wartet Gastgeber Italien. Dort will das Team an die kämpferische Leistung anknüpfen und den Blick nach vorne richten.