Vereinsförderung: Partnervereine des Leistungssports (PVL)

UNSER ZIEL: MEHR NIEDERSÄCHSISCHE SPORTLER*INNEN BEI DEN PARALYMPISCHEN SPIELEN!

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Schnell-Check: Testen Sie Ihre Förderfähigkeit.

Ist mein Verein förderfähig?

Ihr Verein ist ordentliches Mitglied im BSN und bietet paralympische Sportarten bzw. Disziplinen an.

Passt die Zielgruppe meines Vereins zur PVL-Förderung?

Ihre Zielgruppe sind (potenzielle) Leistungssportler*innen mit international klassifizierbaren Behinderungen.

Passt das Engagement meines Vereins zur PVL-Förderung?

Das Engagement Ihres Vereins im paralympischen Leistungssport äußert sich in der Rekrutierung neuer und Förderung bereits aktiver Leistungssportler*innen mit einer international klassifizierbaren Behinderung.

Welche Aufgaben kommen auf meinen Verein zu?

Netzwerkarbeit, Rekrutierung, Förderung

Als PVL engagiert sich Ihr Verein in besonderem Maß für die Entwicklung des paralympischen Leistungssports. Dabei sollte Ihr Verein schwerpunktmäßig folgende Aufgaben lösen:

  • Rekrutierung neuer Leistungssportler*innen mit international klassifizierbaren Behinderungen.
  • Förderung bereits aktiver Leistungssportler*innen mit international klassifizierbaren Behinderungen.

Insbesondere die Rekrutierung unterscheidet sich in einigen Punkten grundlegend von der Nachwuchsarbeit im Sport von Menschen ohne Behinderungen.

Es müssen wiederkehrende persönliche Gespräche mit potenziellen lokalen und/oder regionalen Partnern außerhalb des Sports (z.B. mit Selbsthilfegruppen, Interessenverbänden, medizinisch-therapeutischen Einrichtungen) geführt werden, um eine Netzwerkarbeit zu installieren und zu pflegen.
Diese Netzwerkarbeit findet häufig bei den zu gewinnenden Partnern und nicht auf dem Vereins-/Trainingsgelände statt.

Die geforderten Aufgaben gehen damit i.d.R. deutlich über die konventionelle Vereinsarbeit hinaus.

So geht es weiter: In 4 Schritten zum Partnerverein des Leistungssports.

1. Schritt: Antragstellung

Sie erfüllen die Kriterien aus dem Schnell-Check und können die Mehrarbeit leisten?

Dann stellen Sie einen Antrag, um Partnerverein des Leistungssports zu werden.

Das Antragsformular finden Sie in der Downloadliste. Anträge können fristungebunden eingereicht werden.

2. Schritt: Bewertung und Ortstermin

Nach Sichtung durch den BSN wird mit Ihrem Verein ein Ortstermin vereinbart.

Vor Ort macht sich der BSN ein Bild von den Rahmenbedingungen.

Zudem entwickeln Ihr Verein und der BSN gemeinsam einen Entwurf eines Kooperationsvertrages. Grundlage hierfür sind die Inhalte Ihres Antrags.

3. Schritt: Entscheidung über die Anerkennung

Der Fachausschuss Leistungssport entschiedet anschließend über die Anerkennung bzw. Ablehnung des Antrags.

Zur Entscheidungsfindung werden der Antrag, die Ergebnisse des Ortstermins und der Entwurf des Kooperationsvertrags herangezogen.

Im Fall der Anerkennung beginnt diese zum nächsten Quartal und endet nach maximal 24 Monaten bzw. spätestens zum 31.12. des folgenden Jahres nach der Anerkennung.

4. Schritt: Unterzeichnung des Kooperationsvertrags

Im Fall der Anerkennung wird der Kooperationsvertrag von beiden Seiten (BSN und Verein) unterzeichnet und die Förderung beginnt.

Über die Förderung.

Förderdauer

Die Förderung beginnt im nächsten Quartal nach der positiven Entscheidung durch den Fachausschuss Leistungssport des BSN.

Die Förderung endet nach maximal 24 Monaten bzw. spätestens zum 31.12. des folgenden Jahres nach der Anerkennung.

Beispiel:

  • 15.03.: Ihr Verein reicht den PVL-Antrag ein.
  • 22.04.: Ortstermin bei Ihrem Verein und Entwurf eines Kooperationsvertrags.
  • 27.05.: Antragsbewilligung durch den Fachausschuss Leistungssport.
  • 14.06.: Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen BSN und Ihrem Verein.
  • 01.07.: Ihr Verein wird bis maximal zum 31.12. des Folgejahres gefördert.
Fördersumme

Die Höhe der Fördersumme richtet sich nach der Anerkennungsdauer, der Bewertung durch den Fachausschuss Leistungssport und den zur Verfügung stehenden Mitteln.

Die maximale Fördersumme im Anerkennungszeitraum beträgt 4.000 €.

Der BSN teilt Ihrem Verein die Höhe der Fördermittel für den Anerkennungszeitraum mit.

 

Anerkennung ab:

01.01.

01.04.

01.07.

01.10.

Ende der Anerkennung:

31.12. des Folgejahres

31.12. des Folgejahres

31.12. des Folgejahres

31.12. des Folgejahres

Anerkennungsdauer:

24 Monate

21 Monate

18 Monate

15 Monate

max. Fördersumme:

4.000 €

3.500 €

3.000 €

2.500 €

Strukturelle Förderung

Neben der finanziellen Förderung berät der BSN Ihren Verein auch hinsichtlich der Rekrutierung und Förderung von Leistungssportler*innen mit international klassifizierbaren Behinderungen sowie bei der lokalen Netzwerkbildung.

Förderfähige Ausgaben

Ihr Verein kann Ausgaben für die Rekrutierung neuer Leistungssportler*innen mit international klassifizierbaren Behinderungen abrechnen.

Zudem kann Ihr Verein Ausgaben für die Förderung bereits aktiver Leistungssportler*innen mit international klassifizierbaren Behinderungen abrechnen.

Eine Übersicht, welche Ausgaben förderfähig sind, finden Sie in der Richtlinie zur Förderung von Partnervereinen des Leistungssports (s. Downloadliste).

Was wir nicht fördern

Vereine, die kein ordentliches Mitglied des BSN sind, werden nicht gefördert.

Es werden keine Kosten für Stunden von Trainer*innen übernommen.
Denn der BSN setzt voraus, dass ein PVL bereits ein mehrmaliges, wöchentliches, sportartspezifisches Training durch einen lizensierten Trainer (mind. C-Lizenz der entsprechenden Sportart oder mind. C-Lizenz des BSN) sicherstellt.

Mittelabruf und Nachweisführung

Mittelabruf

Die Fördersumme verbleibt bis zum Nachweis abrechnungsfähiger Kosten beim BSN.

Zur Abrechnung ist ausschließlich das BSN-Formular zum Mittelabruf für PVL zu verwenden (s. Downloadliste).

Bei allen Nachweisen sind die Zahlungsbelege in Kopie einzureichen.

Nachweisführung

Sämtliche Originalabrechnungsunterlagen sind zu Prüfzwecken von Ihrem Verein zehn Jahre aufzubewahren und verfügbar zu halten (§ 147 Abs. 3 AO).

Ihr Verein ruft die Mittel spätestens vier Wochen nach Ende der Anerkennung ab. Andernfalls erlischt der Anspruch auf Erstattung.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.