29.08.2021

Rollstuhlbasketball-Damen ziehen als Gruppensiegerinnen ins Viertelfinale ein

Rollstuhlbasketball-Damen ziehen als Gruppensiegerinnen ins Viertelfinale ein

Die Rollstuhlbasketball-Damen um die Niedersachsen Lena Knippelmeyer (RSC Osnabrück/Team BEB) und Bundestrainer Dennis Nohl (ebenfalls Osnabrück) ziehen ungeschlagen ins Viertelfinale bei den Paralympischen Spielen in Tokio ein. Gegen die Gastgeberinnen aus Japan hieß es am Ende 59:54 (22:26). Dabei sah es im letzten Gruppenspiel lange Zeit so aus, als würde die Siegesserie der Deutschen reißen. Man merkte den Spielerinnen an, dass die vorangegangenen Spiele Kraft gekostet hatten. Viele Fehlpässe und wenige Rebounds bestimmten lange Zeit ihr Spiel. „Es war hinten heraus wieder eine knappe Kiste, diesmal mit umgedrehten Vorzeichen. Wir konnten erneut die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen. Wir sind sehr stolz, unerwartet sogar als Gruppenerster hier rauszugehen“, so Nohl. Erst 35 Sekunden vor Schluss ging das deutsche Team erstmals in der Partie in Führung. Zwischenzeitlich waren die Japanerinnen schon zweistellig davongezogen. Doch das deutsche Team wurde nicht nervös, blieb nervenstark und belohnte sich am Ende mit dem vierten Sieg im vierten Spiel. Am kommenden Montag hat die Mannschaft spielfrei, bevor es am Dienstag im Viertelfinale weitergeht.

Herren-Team siegt mit 71:50 gegen Algerien

Auch das deutsche Herren-Team konnte sich im vierten Gruppenspiel durchsetzen. Gegen Afrikameister Algerien gab es einen 71:50-Sieg (37:25). Der von Co-Trainer Martin Kluck angekündigten Favoritenrolle wurde die deutsche Mannschaft gerecht, wechselte zu Beginn viel durch. So kam auch der 21-jährige Tobias Hell (Hannover United/Team BEB) zu seinen ersten Einsatzminuten in einem paralympischen Turnier. Nachdem Deutschland die ersten beiden Viertel für sich entschieden hatte (18:13, 19:12), drehte Algerien nach der Halbzeit auf, war präsenter und schloss auf. Doch im vierten Viertel ließ das Team um Kapitän Jan Haller (Hannover United/Team BEB) nichts mehr anbrennen. Es agierte ball- und treffsicher und ließ keine Zweifel mehr am zweiten Sieg im vierten Gruppenspiel aufkommen. Am Montag geht es dann im letzten Spiel der Gruppe B gegen Iran. Die K.O.-Spiele starten am Mittwoch.

 


 

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