27.06.2018

Para Triathlon: World Cup

BSN-Athlet Stefan Lösler startet zufrieden ins erste Rennen 2018

Die Para-Triathlon-Saison beginnt in der Regel schon früh im Jahr und zieht sich aufgrund des internationalen Wettkampfkalenders lange hin. Das bedeutet gleichzeitig, dass die Rennsaison im Sommer bereits auf Hochtouren läuft. Nicht so bei BSN-Athlet Stefan Lösler (GC Nendorf/Team BEB). Der 33-jährige Para Triathlet bestritt – in Absprache mit dem Bundestrainer – Mitte Juni sein erstes Rennen in dieses Jahr. „Der Vorteil ist, dass die Abstände der Rennen nicht so groß sind und sich die sportliche Form so besser aufbauen lässt“, äußert sich Lösler zu seiner Entscheidung. Optimale Bedingungen bot dabei das erste World Para Triathlon Event (WPE) an einem Baggersee ca. 20 Kilometer außerhalb der Stadt Besançon (Frankreich) im Dorf Osselle.

In der 8. Startwelle begann um 11:48 Uhr für Stefan das Rennen im Wasser. Dabei zahlte sich vor allem sein intensiviertes Schwimmtraining aus, weshalb er von Anfang an vorn weg schwimmen konnte. In Löslers Startklasse (PTS2) erreichte er als Erster die Wechselzone.

Im Anschluss daran ging es auf die Radstrecke. „Die Strecke in Osselle hat zu üblichen Strecken einige Besonderheiten. Es gibt vier steile Anstiege und darauffolgende lange, schnelle Abfahrten. Es ist abwechslungsreich und anstrengend zugleich.“ Mit seiner soliden Leistung beendete Lösler die 20 Kilometer lange Strecke. Gemeinsam mit zwei Konkurrenten aus Russland und den Niederlanden kam er in die zweite Wechselzone.

Anschließend ging es auf die letzten fünf Kilometer laufend. Am Ende sicherten sich Egorov aus Russland und Morsink aus den Niederlanden den ersten bzw. zweiten Platz. Die Laufleistung der Konkurrenz hatte sich extrem verbessert. Lösler selber konnte am Ende noch einige Sekunden gut machen, allerdings keinen Medaillenplatz mehr erreichen. Am Ende landete er auf einem guten vierten Platz. „Ich bin mit meinen Leistungen bei den einzelnen Wettbewerben zufrieden. Nicht zufrieden bin ich mit den einzelnen Wechseln – aus dem Wasser, aufs Rad bzw. zum Laufen. Hier habe ich wertvolle Sekunden verloren und letztendlich auch einen Medaillenplatz.“